ELMO

Eltern lernen mit in Offenbach

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Förderung der Elternkompetenz im Hinblick auf die alters- und entwicklungsspezifischen Bedürfnisse ihrer Kinder.

Die Eltern werden in ihrer Rolle als Erziehende ermutigt, die sozialen, motorischen und sprachlichen Fähigkeiten ihrer Kinder frühzeitig und gezielt zu fördern, um deren Bildungschancen zu erhöhen.

Die Betrachtung unterschiedlicher kulturspezifischer Vorstellungen von Kindheit und Erziehung ist ein grundlegender Bestandteil des Projektansatzes und unterstützt insbesondere die Integration von Familien aus verschiedenen Kulturen.

Ablauf

Unsere semiprofessionell qualifizierten Projektmitarbeiterinnen besuchen Familien einmal pro Woche zu Hause. Sie geben den Familien Ideen und Anregungen, wie sie die Entwicklung ihrer Kinder im Alltag aktiv unterstützen können. Dazu bringen sie Spiel- und Lernmaterialien sowie Beispiele für entwicklungsfördernde Kommunikations- und Sprachspiele mit.

Ergänzend zu den Hausbesuchen finden monatliche Gruppentreffen im Stadtteil statt. Dabei wird eine Gruppenaktivität zu einem bestimmten Thema mit den Eltern und Kindern durchgeführt. Dabei werden Erfahrungen ausgetauscht, Themen der Erziehung vertieft und die sozialen Kontakte zwischen den Familien gefördert. Zudem können sich die Eltern mit anderen Familien und den Koordinatorinnen über Kind und Elternschaft austauschen.

Die Kinder kommen bei den Gruppentreffen mit Gleichaltrigen in Kontakt und erweitern ihre Spiel- und Bewegungsräume.

Die Erweiterung und Nutzung des sozialen Netzwerks wird angeregt und der interkulturelle Austausch gefördert.

Das Programm wird durch ergänzende Angebote wie Elternkompetenztrainings, freizeitpädagogische Angebote und Erste Hilfe am Kind abgerundet.

Voraussetzungen

  • ELMO spricht Familien mit Kindern im Alter zwischen 2 Jahren bis zum Grundschulalter an.
  • Es ist nicht entscheidend, ob das Kind einen Kindergarten besucht.
  • Die Familien sollten die Bereitschaft mitbringen, an dem Programm aktiv teilzunehmen.
  • Vor der Anmeldung für das Projekt wird ein Informationsgespräch mit der Koordinatorin durchgeführt, um alle anstehenden Fragen beantworten zu können.

Wer kann Familienmentorin werden?

Mit einem speziell entwickelten Fortbildungsprogramm können Sie eine Qualifikation als Familienmentorin erwerben.

Ausgebildet werden vor allem Frauen, die zweisprachig sind und bereits durch eigene Mutterschaft oder eine pädagogische Qualifikation Erziehungskompetenzen erlangt haben.

Dabei spielen Herkunft und Alter keine ausschlaggebende Rolle.

Sie sollten Interesse an der Förderung von Kindern und an der Elternarbeit sowie Spielfreude mitbringen.