DRK EhrenamtFoto: Maks Richter / DRK e.V.

Selbst im Krieg gibt es Regeln. Die beteiligten Staaten und Akteure müssen gewisse Vorschriften der Menschlichkeit beachten. Diese finden ihren besonderen Ausdruck in den vier Genfer Abkommen von 1949 sowie ihren Zusatzprotokollen von 1977 und 2005, die nahezu weltweit anerkannt sind.

Die Achtung vor dem Menschen und seiner Würde bildet die gemeinsame Basis der Genfer Abkommen. Sie fordern, dass Personen, die nicht unmittelbar an den Feindseligkeiten teilnehmen, sowie diejenigen, die aufgrund von Krankheit, Verwundung, Gefangenschaft, Schiffbruch oder aus anderen Gründen kampfunfähig sind, geschont und gegen die Auswirkungen des Kriegs geschützt werden. Zudem ist den leidenden Menschen unterschiedslos Beistand und Hilfe zu leisten.

Die vier Genfer Abkommen vom 12. August 1949 haben folgende Vorläufer:

- Das I. Genfer Abkommen zur Verbesserung des Loses der Verwundeten und Kranken der Streitkräfte im Felde stammt in seiner Urfassung aus dem Jahr 1864, spätere Fassungen stammen aus den Jahren 1906 und 1929.

Das II. Genfer Abkommen zur Verbesserung des Loses der Verwundeten, der Kranken und der Schiffbrüchigen der Streitkräfte zur See stammt in seiner ersten Fassung aus dem Jahr 1899 und in seiner zweiten Fassung aus dem Jahr 1907.

– Das III. Genfer Abkommen über die Behandlung von Kriegsgefangenen hat einen Vorläufer aus dem Jahr 1929.

Das IV. Genfer Abkommen über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten ist neu und hat keinen Vorläufer. Deutschland ist seit dem 3. September 1954 Vertragsstaat der vier Genfer Abkommen von 1949.

Am 8. Juni 1977 wurden die Genfer Abkommen durch zwei Zusatzprotokolle ergänzt, die den Opfern internationaler bzw. nicht internationaler bewaffneter Konflikte Schutz bieten. Deutschland ist seit dem 14. Februar 1991 Vertragsstaat dieser Zusatzprotokolle.

Am 8. Dezember 2005 verabschiedete eine Staatenkonferenz schließlich das III. Zusatzprotokoll über die Annahme eines zusätzlichen Schutzzeichens – den Roten Kristall.

Weiterführende Informationen, Dokumente und Publikationen finden Sie auf der Website des DRK-Bundesverbandes.

Ehrenamt im DRK - hier werden Sie gebraucht

Ob Rockkonzert, Fußballspiel, Karnevalsumzug oder Straßenfest – überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen, gibt es viele kleine und größere Notfälle. Die Sanitäter sind bei solchen Veranstaltungen vielfältig im Einsatz. Egal, ob sich ein Kind das Knie aufschürft, ein begeisterter Fan ohnmächtig wird oder einem Läufer beim Marathon die Luft ausgeht – der Sanitätsdienst leistet schnelle Hilfe.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte sorgen für die schnelle und kompetente Versorgung bei Verletzungen und Erkrankungen. Falls notwendig, koordinieren sie auch den Transport ins Krankenhaus. Die freiwilligen Helfer werden sorgfältig ausgebildet und für ihre Einsätze angemessen ausgerüstet.

Durch ihre regelmäßigen Einsätze sind die DRK-Sanitäter:innen erfahren und einsatzerprobt. Kommt es zu einem Massenanfall von Verletzten – beispielsweise nach einer Explosion oder einem Zugunglück –, unterstützt der Sanitätsdienst den Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes. Die Sanitäter:innen haben deshalb eine wichtige Funktion in der DRK-Katastrophenvorsorge.

Das Deutsche Rote Kreuz ist dort, wo Menschen Hilfe benötigen - sei es nach einem Verkehrsunfall, einer Naturkatastrophe oder bei alleinlebenden Senioren. So unterschiedlich die Situationen sind, in denen Menschen Hilfe brauchen, so vielfältig sind auch die Aufgaben, die unsere ehrenamtlichen Helfer tagtäglich übernehmen.
Mehr als 400.000 Ehrenamtliche engagieren sich bereits neben Beruf, Studium oder Schule beim Deutschen Roten Kreuz. Es sind Menschen jeden Alters, jeder Hautfarbe und Religion und mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie helfen Menschen in Not.
AltenpflegeFotograf: M. Wodrich / VdS
Foto: M. Wodrich / VdS

Aktiv helfen - Ehrenamt beim DRK

Wir freuen uns, dass Sie sich für ein freiwilliges Engagement im Deutschen Roten Kreuz interessieren. Wir bieten Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, sich sinnvoll für andere einzusetzen und Teil einer weltweiten Gemeinschaft zu werden.
Für alle Fälle - die Bereitschaften
Helferübung: Bereitschaften - Sanitätsdienst; Journalistencamp Szenario „Brandanschlag auf ein Jugendheim“Foto: D. Winter / DRK
Foto: D. Winter / DRK e.V.
In allen kleinen und großen Notlagen können sich die Menschen auf unsere Bereitschaften verlassen - angefangen von der Erste-Hilfe-Ausbildung über die Versorgung von Verletzten nach Unfällen bis hin zum Suchdienst. Mehr als 170.000 Menschen sind hier schon aktiv - werden auch Sie es!
Mehr zu den Bereitschaften
Für Herz und Seele - die sozialen Dienste
DRK - Ambulante PflegeFoto: A. Zelck / DRK-Service GmbH
Foto: A. Zelck / DRK e.V.
Hier ist Herz gefragt: Die Freiwilligen der Sozialen Dienste stehen in persönlichen und sozialen Notlagen zur Seite, spenden Mut und eröffnen neue Perspektiven. So helfen sie etwa jungen Menschen bei der Arbeitssuche, stehen Angehörigen von Schwerkranken bei oder unterstützen Senioren. Werden auch Sie Helfer mit und für's Herz. Mehr zu den Sozialen Diensten
Für Kletterfreunde - die Bergwacht
DRK - BergwachtFoto: A. Zelck / DRK-Service GmbH
Foto: A. Zelck / DRK-Service GmbH
Der Berg ruft – viele folgen ihm und begeben sich in Gefahr. Die Bergwacht hat ein Auge auf alle Wanderer, Kletterer und Wintersportler und rettet Verletzte oder Vermisste. Die Aktiven werden regelmäßig fortgebildet, Neumitglieder intensiv geschult. Ist das etwas für Sie? Vielleicht gibt es in Ihrem Kreisverband eine Bergwacht, die Ihre Unterstützung sucht.
Für Schwimmer - die Wasserwacht
DRK - WasserwachtFoto: A. Zelck / DRK-Service GmbH
Foto: A. Zelck / DRK-Service GmbH

Die Ehrenamtlichen der Wasserwacht sind ganz in ihrem Element: Beim Einsatz in Schwimmbädern, an Flüssen, Seen und am Meer retten sie nicht nur Menschenleben, sie bilden auch Rettungsschwimmer aus und bringen Jung und Alt das Schwimmen bei. Machen Sie doch mit! Sorgen Sie mit uns für Sicherheit an unseren Gewässern. Mehr zur Wasserwacht

Für junge Engagierte - Das Jugendrotkreuz
JRK - MenschlichkeitFoto: M. Andreya / DRK e.V.
Foto: M. Andreya / DRK e.V.
Jugend hilft! – so lautet das Motto der ca. 5.500 Jugendgruppen, in denen sich bereits Kinder ab sechs Jahren engagieren. Sie organisieren internationale Begegnungen, leisten Erste Hilfe als Schulsanitäter oder lassen sich als Streitschlichter ausbilden. So werden Werte wie Toleranz und Verantwortung vermittelt. Das macht nicht nur Spaß, sondern auch stark für die Zukunft.
Was bietet Ihnen das DRK?
DRK - EhrenamtFoto: Michael Handelmann / DRK
Foto: M. Handelmann / DRK e.V.
Wenn Sie beim DRK ehrenamtlich aktiv werden, sind Sie nicht allein. Bei Problemen oder Fragen gibt es immer einen Ansprechpartner, der Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Ihr Engagement beim DRK soll Sie fordern, aber nicht überfordern. Deshalb bekommen Sie Aufgaben, die zu Ihren individuellen Stärken passen. Zusätzlich stärken wir gemeinsam in Aus- und Weiterbildungen Ihre Fähigkeiten. Auch im Umgang mit speziellen technischen Geräten, die für die Arbeit beim DRK notwendig sind, werden Sie geschult. Stärken stärken – das ist die Devise. Und natürlich entscheiden Sie selbst, wie viel Zeit Sie dem DRK schenken können und möchten.
Wer kann mitmachen?
Jugendrotkreuz Sterntalerhaus DuisburgFoto: P.Citoler / DRK
Foto: P. Citoler / DRK e.V.
Beim Deutschen Roten Kreuz ist jeder willkommen, der anderen Menschen helfen will. Egal ob Sie sich im sozialen Bereich, im Rettungsdienst, der Wasserwacht oder in der Ausbildung von Rettungshunden engagieren wollen. Beim DRK findet jeder eine passende Aufgabe. Wenden Sie sich an uns, wir beraten Sie gerne! Übrigens: Auch Kinder und Jugendliche können bei uns mitmachen, im Jugendrotkreuz!
Anerkennung
DRK-AusbildungszentrumFoto: P.Citoler / DRK
Foto: P. Citoler / DRK e.V.
Wer so viel gibt wie unsere vielen freiwilligen Helfer, soll auch etwas zurückbekommen! Deshalb verleiht das DRK verschiedene Auszeichnungen: so zum Beispiel das Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes, Ehrennadeln für langjährige Mitgliedschaft oder die Henry-Dunant-Plakette. Damit wollen wir uns für tolle Leistungen bei unseren Ehrenamtlichen bedanken! Mit Ihrem Freiwilligen Engagement helfen Sie Menschen und darauf können Sie stolz sein. Zeigen sie es auch und überzeugen Sie so z.B. Ihren zukünftigen Arbeitgeber von sich. Wir stellen Ihnen gerne Nachweise für Ihr soziales Engagement aus, die Sie beispielsweise einer Bewerbung beilegen können.
Auslagenerstattung
Helferübung: Bereitschaften - Sanitätsdienst; Journalistencamp Szenario „Brandanschlag auf ein Jugendheim“Foto: D. Winter / DRK
Foto: D. Winter / DRK e.V.
Wie das Wort schon sagt, ein Ehrenamt wird "der Ehre wegen" ausgeübt, und nicht aus materiellen Gründen. Auch das freiwillige Engagement beim DRK ist unentgeltlich. Es sollen Ihnen durch Ihre ehrenamtliche Tätigkeit aber auch keine Kosten entstehen. Deshalb werden Ihnen zum Beispiel Fahrtkosten und entstandene Ausgaben für Übernachtungen und Verpflegung erstattet. Und natürlich sind Sie beim DRK gegen Unfälle versichert. Die Sicherheit unserer Aktiven liegt uns ganz besonders am Herzen und ist oberste Priorität im Einsatz!

Aktiven Formular

Aktivenformular

HonoraryForm: PersonDataHonoraryForm: MandatoryHint

Die mit einem Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

HonoraryForm: AttributeData

Wie und Wo möchten Sie sich engagieren?

Welcher Einsatzbereich interessiert Sie?
(Mehrfachnennung möglich)

Mit welcher Gruppe möchten Sie bevorzugt arbeiten?
(Mehrfachnennung möglich)

Haben Sie genaue Vorstellung, wie Sie sich bei uns engagieren möchten?

Wieviel Zeit können Sie investieren?

Führerschein

Haben Sie einen Führerschein?

Besondere Kenntnisse und Fähigkeiten? (z.B. Ausbildung, Sprache, ...)

Wir werden Sie so rasch wie möglich kontaktieren. Ihre Angaben behandeln wir selbstverständlich vertraulich.

HonoraryForm: Submit

Wie geht es weiter?

Nehmen Sie bitte mit Ihrem Ansprechpartner vor Ort, siehe oben rechts, Kontakt auf.