Das Jugendrotkreuz (JRK) entstand im Jahr 1925 als selbständiger Jugendverband im Deutschen Roten Kreuz (DRK). Mit der
Gründung des JRK baute man auf die bereits bestehende Präsenz des DRK in den Schulen auf.
Im Jugendrotkreuz sind heute bundesweit über 110.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von sechs bis 27 Jahren in Gruppen aktiv. Soziales Engagement ist dabei das prägende Element der Arbeit des JRK. Die JRK’ler beschäftigen sich so zum Beispiel gezielt mit speziellen Kampagnen, den Jahresthemen.
Mit Jahresthema für den Zeitraum 2007 bis 2009: „Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!“ möchte das DRK grenzüberschreitend in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg auf den wachsenden Druck unserer Leistungsgesellschaften aufmerksam machen, dem Kinder und Jugendliche in der heutigen Zeit ausgesetzt sind. Mehr dazu Kampagnen (Jahresthemen).
Dem ganzheitlichen Ansatz des Jugendrotkreuzes entspricht die Verantwortung für Gesundheit und Umwelt. Jugendliche und junge Erwachsene im Jugendrotkreuz übernehmen somit nicht nur soziale sondern auch politische Mitverantwortung.
Der Einsatz für Frieden und Völkerverständigung bestimmt die internationale Arbeit im JRK. Die Rotkreuz-Idee für den einzelnen erlebbar zu machen, ist ein Anspruch bei den zahlreichen internationalen Begegnungen und Austauschprogrammen.
Auch in der Schule ist das Jugendrotkreuz aktiv, etwa beim Schulsanitätsdienst oder in der Zusammenarbeit bei Projekttagen. Es werden regelmäßig aktuelle Unterrichtsmaterialien zu rotkreuz-spezifischen Themen erstellt, welche in den JRK-Gruppenstunden und in der Schule genutzt werden könnenAls eine Gemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes wirkt das JRK mit einem konkreten Erziehungs- und Bildungsauftrag innovativ im Gesamtverband. Auf der Basis der gemeinsamen Grundsätze gestaltet das JRK selbständig seine Inhalte, Programme und Methoden.
Diese sieben Rotkreuz-Grundsätze gelten für Jung und Alt:

